Zugangsvoraussetzungen Butlerausbildung 2016-12-03T15:04:56+00:00

Welche Zugangsvoraussetzungen sind gefragt für die Ausbildung bei der Butlerschule Edumondi?

Nur stumm dienen – das ist definitiv passé!

Das immer noch vorhandene Bild vom Butler als einem stummen Diener, der eigentlich nur manuelle Tätigkeiten ausübt, sollte langsam einem neuen Berufsbild gewichen sein. Der moderne Butler kann mehr, ist mehr und verdient darum auch mehr.

Die Grundvoraussetzungen, die ein guter Butler mitbringen sollte, sind nicht gerade ohne. Weiße Handschuhe gehören nicht dazu, denn die werden in der Regel gestellt. Was bei dem neuen Typus von Butler vielmehr gefragt ist, ist das berühmte Multi-Tasking, kombiniert mit einer profunden Allgemeinbildung und einigen spezifischen persönlichen Voraussetzungen. Es kann, wenn Sie in die Richtung denken, nicht schaden, sich mental eine Checkliste zu machen, auf der diese Posten stehen sollten: Liebe zum Detail bzw. zur Perfektion sowie Freude daran, Andere (be-)dienen zu wollen und hierfür keinen Dank zu erwarten – damit verbunden Disziplin, Organisationstalent, Fremdsprachen, Verschwiegenheit, Seriosität, Loyalität und eine gute Portion Charme. Dieses Paket kann man als die Voraussetzungen betrachten, die ein Butler mitbringen sollte.

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Wie die weisen drei Affen: nichts hören, nichts sehen und nichts sagen

Wenn Sie wissen, was Sie unter Verschwiegenheit zu verstehen haben, sind Sie schon einmal gut aufgestellt. Es geht um viele Besonderheiten in Ihrem Job, auch darum, dass Sie für reiche, prominente Menschen arbeiten werden, Menschen, die oftmals in der Öffentlichkeit stehen, und denen so gar nichts daran liegt, dass später ihre intimsten Geheimnisse an die Öffentlichkeit dringen. Wenn Sie wollen, nehmen Sie die weißen Handschuhe als eine Art Symbol: Sie ziehen sie in Ihrem Job als Butler über, und schon verwandeln Sie sich in einen Menschen, der für sich die Maxime hat, alles, aber auch alles, was am Arbeitsplatz passiert, mit höchster Diskretion zu behandeln. Weiße Handschuhe heißt hier: Ich schweige wie ein Grab.

Frau mit roten Haaren

Weitere Voraussetzungen: gute Referenzen und ein Lächeln, das Vertrauen schafft

Nun sind Sie also schon ein bisschen in die Wissenschaft des „Butlertums“ eingestiegen, die beschreibt, woran man einen guten Butler erkennt. An seinem immer loyalen Auftreten, an seiner Diskretion – aber auch an seinem Lächeln. Ja, Sie haben richtig gelesen: Vergessen Sie den Typ Butler, der Buster Keaton-artig die Mäntel entgegen nimmt, ohne je ein Lächeln in Richtung der Gäste oder des Arbeitgebers zu versenden. Versetzen Sie sich doch einfach in die andere Seite. Möchten Sie in ein cooles, irgend wie unbeteiligtes Gesicht blicken, oder freuen Sie sich nicht auch darüber, wenn Sie ein Mensch anlächelt oder anstrahlt – und dazu noch Ihre Wünsche von Ihren Augen abliest. Solch einen Multi-Tasker und Charmeur sollten Sie als Vorbild im Kopf haben. Der Beruf macht übrigens auch viel mehr Spaß, denn das, was man aussendet, bekommt man bekanntlich auch zurück.

Zuhören, alles perfekt ausführen, ein einwandfreier Lebenslauf – aber noch mehr

Verabschieden Sie sich auf jeden Fall schon einmal von einem rein technischen Verständnis Ihres Berufs, denn darum mag es bei einem IT-ler gehen oder einem Uhrmacher. Sie werden später mit Menschen arbeiten. Natürlich sollten Sie für diese Arbeit auch konkrete Voraussetzungen mitbringen, wie Etiquette bei Tisch, den Einkauf von Lebensmitteln organisieren zu können oder einige andere Dinge rund um den Haushalt perfekt zu stemmen. Hinzu kommt noch, in mehreren Sprachen Konversation halten zu können – und das auf verspielte, entspannte Weise. Eins ist bei Ihnen noch zu berücksichtigen, wenn Sie Ihren Weg machen wollen, die so genannten Soft Skills. Sie sollten Empathie haben, also gut und unvoreingenommen zuhören können und auch verstehen, welche Stimmung Ihr Arbeitgeber gerade hat. Zuhören und verstehen – das heißt, Sie werden unentbehrlich für Ihren Arbeitgeber, denn er braucht sich um vieles nicht mehr zu kümmern – Sie sind ja da. Werden Sie unentbehrlich – der Unentbehrliche, der weiße Handschuhe trägt!

junger geschäftsmann bei der planung

Planer, Organisator, Manager

Denken Sie nun noch ein Stück weiter, weg vom alten Butler Image. Dann sind Sie beim Bild das Managers. Sie helfen dabei, Dinge termingerecht ausführen und umsetzen zu können. Die Party oder ein wichtiger Empfang warten: Sie sind zuständig dafür, dass Sie alle Schritte und Dinge geschickt planen, sie ausführen, so dass keine Wünsche offen bleiben, und das natürlich mit allem, was man sonst von Ihnen erwartet. Geduld, gute Laune und Diskretion dienen hier als Salz in der Suppe. Wenn es Sie reizt, sich als Teil einer Organisation zu sehen, die perfekt funktioniert, ist dies genau Ihr Job. Sie lieben das Vorausdenken, es reizt Sie, dieses „Was könnte passieren?“ in die Planung mit einzubeziehen? Dann sind Sie bei einem Bild des Butlers angelangt, das sich bunter nicht präsentieren könnte.

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