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Sportunfall Start in ein neues Leben 2017-03-01T23:19:32+00:00

Sportunfall – Start in ein neues Leben

Das Licht der großen und faszinierenden Welt des Profisports brennt nur wenige Jahre wirklich hell. Es gilt für Profisportler, in kürzester Zeit das Maximale herauszuholen. Die Kräfte lassen plötzlich schnell nach und eine Karriere nach der Karriere wird gesucht. Noch dramatischer aber ist es, wenn das Schicksal urplötzlich zuschlägt und der professionelle Sporttreibende wird gezwungen ist eine berufliche Neuorientierung durchzuführen. Dann ist Flexibilität gefragt und eine neue Berufssparte muss schnell entdeckt werden. Eine Ausbildung kann in die verschiedensten Bereiche abzielen, jedoch ein ganz dem Sport geopfertes Leben will wohlüberlegt umgestellt werden.

Wenn das Schicksal mit voller Härte zuschlägt

Schon viele Karrieren endeten plötzlich. Besonders gefährdete Sportarten sind American Football, Rugby, Fußball und Basketball. Dazu kommen noch die ganzen Extremsportarten und der alpine Skisport. Ein Beispiel war der Hamburger Fußballprofi und Nationalspieler Ditmar Jakobs. Bei einer Abwehraktion im eigenen Fünfmeterraum verletzte sich Jakobs an einem Torhaken so schwer, dass die Karriere in diesem Moment beendet war. Außerordentlich war das Schicksal von Napoleon McCallum, einem American Football-Profi aus der NFL. In einem Spiel blieb er mit dem Stollen im Boden hängen. Er erlitt dabei irreparable Schäden. Sogar eine Amputation drohte ihm. Die Karriere, die so glorreich begonnen hatte, war beendet. Für diese Sportler, wie für viele Weitere, endete in diesem Zeitpunkt ein Lebensabschnitt. Ein völliges Umdenken war angesagt und das fällt schwer. Viele versuchen zuerst mit teilweise überhöhter Motivation ein Comeback. Es gelingt allerdings nur den Wenigsten.

Business team brainstorming using color labels on table in office

Der Kopf muss mitarbeiten

Nach dem Sportunfall kommt zunächst das Aufbäumen, dann aber der Fall in ein schwarzes Loch. Völlige Leere und Stillstand. Hier kommt der entscheidende Moment, denn nur mit äußerster Kraftanstrengung kann hier mental und körperlich der Umschwung wieder geschafft werden. Es müssen viele Prozesse im Kopf ablaufen, um überhaupt in der Lage zu sein eine berufliche Neuorientierung angehen zu können. Die Sportler, die sich zur Zeit der Karriere als sehr willensstark erwiesen, sind häufig stark genug auch diese Hürden zu überwinden. Andere tun sich schwer und sind selbst mehrere Jahre ausgeschaltet. Erst wenn die Barrieren überwunden sind, kann neu gedacht werden und können die beruflichen Perspektiven ausgelotet werden. Der schwierigste Teil des Weges ist absolviert, auch wenn noch lange nicht klar ist, in welche Richtung es gehen wird. Aber im Idealfall empfindet der Ex-Profi nun wieder Spaß daran, Herausforderungen anzugehen und sich und anderen zu beweisen, dass es wieder geschafft werden kann.

Die Qual der Wahl

 

In welche Branche dann der Einstieg erfolgen soll, ist eine diffizile Frage. Natürlich liegt zuerst der Sport nahe. Im Medienbereich werden Ex-Profis immer gesucht, aber die Plätze sind nur in begrenzter Anzahl vorhanden. Und besonders solide ist das Mediengeschäft auch nicht. Nur den Wenigsten gelingt es sich hier eine völlig neue, zweite Karriere aufzubauen. Wenn man vor der Laufbahn als Sportler noch eine Ausbildung gemacht hat, besteht auch die Chance in diesen Beruf wieder zurückzugehen. Sollte aber das komplette Leben im Zeichen des Sports verbracht worden sein, und es fehlt jede berufliche Perspektive, ist guter Rat teuer. Hier kommt eine völlige Neuorientierung in Frage. Ein Wechsel in ein neues Berufsfeld, vielleicht auch in einen Bereich, der zuvor nicht wirklich zur Diskussion stand. Der ehemalige Stabhochspringer und Olympiasieger Björn Otto zum Beispiel hat sich nach dem Ende seiner Sportlerkarriere für eine Laufbahn als Pilot entschieden.

Die Ausbildung und Karriere als Butler erscheint nicht gerade als logischer Schritt nach solchen Ausnahmekarrieren . Hier kann sich jedoch eine neue Welt eröffnen, die zwar mit dem Sport nicht mehr verbunden ist, aber viele reizvolle Aufgaben mit sich bringt.

 

Erfolgreich zu neuen Ufern

 

Einige angelernte Eigenschaften können äußerst hilfreich sein. Ein Sportler ist zielstrebig und ehrgeizig. Der Erfolg verlangt ihm Disziplin und eine gute Selbstorganisation ab. Diese organisatorischen Talente sind bei einer Tätigkeit als Haushaltsmanager sehr gefragt. Die Disziplin kommt noch entscheidend hinzu. Darüberhinaus sind Ex-Sportler auch optisch ansprechend und machen in jeder Lage eine gute Figur. Das ist wichtig, da der Butler oftmals den ersten Eindruck des Hausgastes bestimmt, da er mit ihm zuerst in Kontakt kommt. Die Motivation für eine Butlerausbildung kommt aus der sicheren Anstellung heraus. Eine Sicherheit zu erlangen, die im Profisportgeschäft nie garantiert werden konnte. Dazu ist die Arbeitsposition mit Verantwortung gepaart. Bei einem guten Gehalt in einem guten Hause zu arbeiten und interessanten Menschen zu begegnen, trägt das Übrige dazu bei. Da ehemalige Spitzensportler dazu in der Lage sind, sicher in einer großen Menschenmenge aufzutreten, sollte das sichere Auftreten auch in einer entsprechenden Gesellschaft leichtfallen.

 

Die Gipfelspitze wieder im Fokus

 

Der Ex-Sportler strebt nach der Spitze. Die Butlerausbildung ist anspruchsvoll, abwechslungsreich und äußerst vielseitig. Es sind also genügend Herausforderungen vorhanden, die es zu überwinden gilt. Nach der Krise des Sportunfalls kann dieser Karriereschritt dabei helfen, das Leben wieder in den Griff zu bekommen und sich selbst weiterzuentwickeln. Wege entstehen, die vorher nicht als existent wahrgenommen wurden. Die Ausbildung zum Haushaltsmanager oder Butler kann jederzeit angegangen werden, damit das Umsatteln beginnen kann, wenn es notwendig wird.

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